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SKL-Millionenspiel und LOTTO 6aus49 im Vergleich

Das SKL-Millionenspiel und LOTTO 6aus49 sind staatlich regulierte Lotterien, funktionieren aber nach unterschiedlichen Spielprinzipien. Beim SKL-Millionenspiel wird mit einer fest vergebenen Losnummer gespielt. Die Anzahl und Höhe der Gewinne stehen bereits vor Beginn der Lotterie im Amtlichen Spielplan fest. Bei LOTTO 6aus49 tippen Spielerinnen und Spieler dagegen sechs Zahlen aus 49; hinzu kommt die Superzahl.

Wo liegen die wichtigsten Unterschiede bei Spielprinzip, Gewinnverteilung, Jackpot und Ziehungen? Hier vergleichen wir beide Lotterieformen.

SKL-Millionenspiel und LOTTO 6aus49 im Überblick

Merkmal SKL-Millionenspiel LOTTO 6aus49
Lotterieart Klassenlotterie Zahlenlotterie
Wie wird gespielt? Mit einer fest vergebenen Losnummer Mit 6 getippten Zahlen aus 49 und einer Superzahl
Spielstruktur Eine Lotterie besteht aus 6 Klassen zu jeweils einem Kalendermonat Einzelne Ziehungen am Mittwoch und Samstag
Gewinne Anzahl und Höhe der Gewinne werden vor Lotteriebeginn im Amtlichen Spielplan festgelegt 9 Gewinnklassen; die meisten Gewinnquoten ergeben sich erst nach der Ziehung
Jackpot Kein klassischer, durch unbesetzte Gewinnklassen wachsender Jackpot Jackpot in der höchsten Gewinnklasse kann über mehrere Ziehungen anwachsen
Gewinnverteilung Jede Losnummer ist innerhalb der Losauflage nur einmal im Spiel; bei Losanteilen wird entsprechend dem Anteilswert gewonnen Bei mehreren Gewinnern einer Gewinnklasse verteilt sich die dafür vorgesehene Gewinnsumme entsprechend auf mehrere Gewinne
Gewinnermittlung Über vollständige Losnummern oder Endziffern Über 6 Gewinnzahlen aus 49 und die Superzahl

Wie wird gespielt: Losnummer oder Zahlentipp?

Der auffälligste Unterschied zwischen dem SKL-Millionenspiel und LOTTO 6aus49 liegt darin, wie an der jeweiligen Lotterie teilgenommen wird.

Beim SKL-Millionenspiel wird nicht selbst getippt. Gespielt wird mit einer fest vergebenen Losnummer. Bei den Gewinnziehungen werden vollständige Losnummern oder bestimmte Endziffern ermittelt. Stimmt die eigene Losnummer entsprechend den Regeln der jeweiligen Ziehung mit der gezogenen Nummer oder den gezogenen Endziffern überein, entfällt ein Gewinn auf das Los.

Bei LOTTO 6aus49 wählen Spielerinnen und Spieler dagegen sechs Zahlen zwischen 1 und 49. Zusätzlich gehört eine Superzahl zum Spiel. Je nachdem, wie viele Zahlen mit den gezogenen Gewinnzahlen übereinstimmen und ob gegebenenfalls auch die Superzahl stimmt, erfolgt die Zuordnung zu einer der neun Gewinnklassen.

Mehr über das SKL-Millionenspiel

Wie werden die Gewinne festgelegt?

Ein wesentlicher Unterschied zwischen SKL und LOTTO 6aus49 ist die Art, wie die Gewinne und Gewinnhöhen festgelegt werden.

Beim SKL-Millionenspiel stehen Anzahl und Höhe der vorgesehenen Gewinne bereits vor Beginn einer Lotterie fest. Sie werden im Amtlichen Spielplan veröffentlicht. Dort ist festgelegt, welche Gewinne in welcher Klasse und an welchen Tagen ausgespielt werden.

Die 16 deutschen Bundesländer garantieren die ordnungsgemäße Durchführung der SKL-Lotterien, die Losauflage sowie Anzahl und Höhe der im Amtlichen Spielplan vorgesehenen Gewinne. Wie viele Lose tatsächlich verkauft werden, verändert diese festgelegten Gewinne nicht.

Bei LOTTO 6aus49 werden 50 % der Spieleinsätze als Gewinne ausgeschüttet. Die Gewinnausschüttung verteilt sich auf neun Gewinnklassen. In der niedrigsten Gewinnklasse – zwei Richtige plus Superzahl – gibt es einen festen Gewinnbetrag. In den übrigen Gewinnklassen ergibt sich die tatsächliche Gewinnquote unter anderem daraus, wie viel für die jeweilige Gewinnklasse zur Verfügung steht und wie viele Gewinne dort erzielt wurden.

Amtlicher Spielplan und Lotteriebestimmungen der SKL

Wie unterscheiden sich Jackpot und Gewinnplan?

Auch bei der Frage nach einem Jackpot unterscheiden sich die beiden Lotteriesysteme deutlich.

Beim SKL-Millionenspiel sind die vorgesehenen Gewinnbeträge Bestandteil des Amtlichen Spielplans. Ein nicht erzielter Gewinn führt daher nicht dazu, dass für die nächste Ziehung ein klassischer Jackpot immer weiter anwächst.

Bei LOTTO 6aus49 gibt es dagegen einen Jackpot in der höchsten Gewinnklasse „6 Richtige plus Superzahl“. Wird diese Gewinnklasse nicht getroffen, kann der Jackpot über mehrere Ziehungen anwachsen. Nach den derzeit geltenden LOTTO-Regeln ist der Jackpot der Gewinnklasse 1 auf maximal 50 Millionen Euro begrenzt.

Der wesentliche Unterschied lautet somit: Beim SKL-Millionenspiel sind die Gewinne im Voraus im Amtlichen Spielplan festgelegt, während bei LOTTO 6aus49 ein Jackpot über mehrere Ziehungen anwachsen kann.

Wann wird gezogen und wie lange spielt man mit?

Das SKL-Millionenspiel ist als Klassenlotterie aufgebaut. Eine vollständige Lotterie dauert sechs Monate und besteht aus sechs Klassen. Jede Klasse entspricht einem Kalendermonat. Neue SKL-Lotterien beginnen jeweils am 1. Juni und am 1. Dezember.

Während einer Klasse nimmt eine gültige Losnummer an den im Amtlichen Spielplan vorgesehenen Ziehungen teil. Anzahl und Höhe der Gewinne steigen im Verlauf der sechs Klassen.

Bei LOTTO 6aus49 gibt es dagegen keine solchen Monatsklassen. Die regulären Ziehungen finden mittwochs und samstags statt. Eine Teilnahme kann sich auf einzelne Ziehungen beziehen oder beispielsweise über einen Mehrwochenschein beziehungsweise ein Dauerspiel fortgeführt werden.

Mehr darüber, wie eine SKL-Klassenlotterie funktioniert

Muss ein Gewinn mit anderen geteilt werden?

Beim SKL-Millionenspiel ist jede Losnummer innerhalb der Losauflage nur einmal im Spiel. Die auf eine Losnummer entfallende Gewinnsumme wird daher nicht auf mehrere identische Losnummern verteilt.

Ein SKL-Los kann allerdings auch als Losanteil gespielt werden. In diesem Fall richtet sich der ausgezahlte Gewinn nach dem erworbenen Anteilswert. Wer beispielsweise einen 10-%-Losanteil besitzt, erhält im Gewinnfall 10 % des Gewinnbetrags, der auf ein ganzes Los entfällt.

Bei LOTTO 6aus49 können dagegen mehrere Spielerinnen und Spieler dieselbe Zahlenkombination tippen. Werden in einer Gewinnklasse mehrere Gewinne erzielt, verteilt sich die für diese Gewinnklasse vorgesehene Gewinnausschüttung entsprechend auf die jeweiligen Gewinne. Die tatsächliche Gewinnquote kann deshalb von Ziehung zu Ziehung unterschiedlich ausfallen.

Was haben SKL und LOTTO 6aus49 gemeinsam?

Trotz der unterschiedlichen Spielsysteme gibt es auch Gemeinsamkeiten. Sowohl das SKL-Millionenspiel als auch LOTTO 6aus49 sind staatlich regulierte Glücksspielangebote. Die Durchführung und die Ziehungen erfolgen nach festgelegten Regeln und unterliegen den jeweiligen gesetzlichen und behördlichen Vorgaben.

Die Teilnahme ist bei beiden Lotterieangeboten erst ab 18 Jahren erlaubt.

Der entscheidende Unterschied liegt somit nicht darin, ob die Lotterien staatlich reguliert sind, sondern vor allem darin, wie gespielt wird und wie die Gewinne ermittelt und verteilt werden.

SKL und LOTTO: die wichtigsten Unterschiede zusammengefasst

Beim SKL-Millionenspiel wird mit einer fest vergebenen Losnummer gespielt. Eine Lotterie läuft über sechs Monatsklassen. Anzahl und Höhe der vorgesehenen Gewinne stehen bereits vor Beginn der Lotterie im Amtlichen Spielplan fest.

Bei LOTTO 6aus49 tippen Spielerinnen und Spieler sechs Zahlen aus 49. Die Ziehungen finden mittwochs und samstags statt. Die meisten Gewinnquoten werden erst nach einer Ziehung ermittelt und ein nicht geknackter Jackpot kann über mehrere Ziehungen anwachsen.

SKL-Millionenspiel und LOTTO 6aus49 beruhen damit auf zwei unterschiedlichen Lotterieprinzipien: Klassenlotterie mit festgelegtem Gewinnplan auf der einen und Zahlenlotterie mit Gewinnklassen und variablem Jackpot auf der anderen Seite.

Mehr über das SKL-Millionenspiel

Weitere Fragen und Antworten rund um die SKL

Spielteilnahme ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen.

Staatlich garantiert

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Die 16 deutschen Bundesländer garantieren die ord­nungsgemäße Durchführung der SKL-Lotterien, die Losauflage sowie die Anzahl und die Höhe der Gewinne.

Vererbbar

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Ein Lotteriegewinn der SKL ist vererbbar. Verstirbt der Gewinner, geht der Gewinn an dessen Erben über.

Steuerfrei

Steuerfrei

Lotteriegewinne sind in Deutschland garantiert von der Einkommensteuer befreit.

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